Was wäre, wenn's einfach wär?

"Was wäre, wenn's einfach wär'?"

Diese simple Antwort gab mir Conni Biesalski auf meine E-Mail. Sie berichtete in ihrem Newsletterdarüber, was grad so ansteht und wie sich die Dinge in ihrem Business verändert haben und fragte in dem Zuge, woran ich (wir, die Leser/innen) grade so arbeiten. Ich antwortete. Ich schrieb ihr, das ich grade allerhand zu tun hätte. Ich würde grade einen Blog aufbauen, Vollzeit arbeiten und hätte einen Nebenjob, dazu würde ich grade meine Karriere als Virtuelle Assistentin starten, eine Langzeitreise mit Yannick planen und seinen Umzug zu mir organisieren. Und das neben den ganz normalen Alltags-Verpflichtungen. 

Ich schrieb, es wäre grade viel los und nicht so einfach, doch das ich es unbedingt will und es deshalb trotzdem durchziehen würde. 

Wer den letzten Beitrag gelesen hat, weiß schon, dass das doch nicht der Fall ist.

Und Conni antwortete. 

Sie antwortete mir mit einer Frage.

Der Frage: "Was wäre, wenn's einfach wär?"

Und diese simple Frage geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf.

 

Was wäre denn, wenn's einfach wär?

Was wäre, wenn's einfach wär einen erfolgreichen Blog aufzuziehen?

Was wäre, wenn's einfach wär sich selbstständig zu machen?

Was wäre, wenn's einfach wär ortsunabhängig zu arbeiten?

Was wäre, wenn's einfach wär eine Weltreise zu organisieren?

 

 

Was wäre dann?

Ist es nicht unsere eigene Sicht auf die Dinge, die entscheidet, ob etwas einfach ist oder nicht? 

Ist es nicht unsere eigene Einstellung, die entscheidet, ob wir erfolgreich sind oder nicht?

Ist es nicht unser eigener Glaubenssatz, der entscheidet, wo unsere eigene Grenze liegt?

Und, wenn das so ist, muss ich dann nur meine eigene Sicht verändern, meine eigene Einstellung anpassen und meine eigenen Glaubenssätze hinterfragen und umschreiben?

Kann es wirklich so einfach sein? 

Wäre das nicht zu einfach?

Oder wäre es so einfach, das es geht, aber auch so, das keiner drauf kommt?

Diese Frage wirft dutzende weitere Fragen in mir auf, auf die ich keine Antwort habe, doch trotzdem wirkt es in seiner Schlichtheit sehr wahr.

Warum sollte auch alles immer schwierig sein? Warum nicht auch mal einfach?

Ich fühle mich auf jeden Fall, als hätte ich völlig neue Möglichkeiten. Als würde sich mir eine völlig neue Welt öffnen.

Alles was ich vorhabe und sehr wahrscheinlich auch alles was du vorhast, hat schon einmal jemand gemacht. Es gibt Menschen, die genau das bereits erreicht haben. Und diese Menschen sind, in den meisten Fällen, nicht so sehr anders als du und ich. Warum sollte ihnen also etwas möglich sein und dir nicht? Es gibt keinen Grund dafür.

Aber ein Grund, der uns immer gern schon vom anfangen abhält, ist der Gedanke, die Überzeugung, dass das was wir wollen, wahnsinnig schwierig zu erreichen ist. Wir glauben meistens von allem, was wir noch nie gemacht haben, das es ganz schwierig ist, ganz besonders die Dinge, die wir unbedingt wollen.  

 

Doch das muss es nicht sein. 

 

Gerade, wenn es Dinge sind die wir unbedingt wollen, die uns interessieren, die uns Spaß machen und die wir gern tun, sind doch sehr wahrscheinlich viel weniger schwer, als die Dinge, die wir jeden Tag tun, obwohl wir sie eigentlich gar nicht unbedingt wollen. 

Und wir können ganz klein anfangen. Ganz einfach. Ganz schlicht. 

Noch ein Grund, der uns vom anfangen abhält, ist nämlich häufig der Vergleich mit anderen. Andere, die schon erreicht haben, was du willst. Die schon so viel weiter sind, als du selbst und du hast das Gefühl, das du dort niemals ankommen wirst, niemals so gut sein wirst. 

Dabei vergessen wir, das der oder die andere schon sehr lange (bzw. auf jeden Fall länger als du) dabei sind und sehr viel Zeit bereits investiert haben. Zeit, die wir noch investieren müssen. Arbeit, die wir noch reinstecken müssen. Liebe, die wir noch geben müssen. Oder eher dürfen, statt müssen, denn sobald du etwas aus Freude tust, ist es nicht mehr so sehr ein Zwang von Außen, als einer von Innen. Du kannst es nicht lassen. Und eigentlich weißt du das schon lange. Und wenn du bisher nicht wusstest, was deine Sache ist, die du unbedingt willst, achte darauf, was dir grade in den Sinn gekommen ist. 

Denn ein weiterer Grund, der uns vom anfangen abhält, ist die Entscheidung zu treffen, das es wirklich das ist, was wir wollen. Wir sind unsicher. Woher weißt du auch, das es der richtige Weg ist, der die Veränderung wert ist? Letztendlich kannst du das wohl nie "wissen". Zumindest nicht in der Definition in der wir dieses Wort nutzen. Rein vom Verstand her. Doch du weißt es, du spürst es in deinem Inneren. Deine Intuition weiß sehr genau, was richtig ist. Und wenn du genau hinfühlst und genau darauf achtest, wirst du merken, das du deutlich spürst, ob du etwas wirklich willst. 

 

Was wäre, wenn's einfach wär eine Entscheidung zu treffen

 

Wenn du dich einfach entscheiden würdest und dann dafür losgehen würdest? Und entweder es fühlt sich gut an oder eben nicht. Dann kannst du weitergehen oder eben nicht. Doch du weißt es wenigstens und quälst dich nicht mehr mit der Frage, ob du es versuchen sollst oder nicht. 

Wie würden die Dinge, die du willst, aussehen, wenn's einfach wäre? Denk mal darüber nach. Stell es dir vor. Und dann tu es. 

Hör auf dir das Leben unnötig schwer zu machen und hab mehr vertrauen. 

 

Ich zumindest, versuche genau so jetzt zu leben. 

 

Mit mehr Leichtigkeit.

Mehr Vertrauen. 

Und weniger Sorgen. 

Einfach und simpel. 

So einfach ist es wohl. 



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