Theta Healing: die Abkürzung auf dem langen Weg der Veränderung

Was ist Theta Healing?

 

Theta ist eine Methode, um innere Blockaden zu lösen.

 

Alte Glaubenssätze durch neue zu ersetzen. Die eigene Art zu denken und zu fühlen zu verändern. Gewohnheiten abzustellen. Du kannst das eine sagen und etwas völlig anderes fühlen. Du sagt ich liebe mich, doch etwas anderes fühlen und dadurch etwas anderes ausstrahlen. Und so sehr du dich selbst auch lieben willst, so sehr wird es doch nicht Realität sein, wenn du tief in dir etwas anderes verankert hast. 

Mangelndes Selbstwertgefühl, fehlenden Selbstliebe kann viele Dinge nach sich ziehen: 

Übergewicht.

Untergewicht. 

Depression. 

Diverse Krankheiten. 

Schlechte Gewohnheiten.

Eine ungesunde Lebensweise. 

Zu wenig Geld. 

 

Ein ganzes Leben im Mangel. 

Theta hilft dir dabei, dieses tief sitzende und schwer zu greifende Gefühl zu verändern. Mit Hilfe von Theta kannst du diesen kleinen fiesen Mietnomaden, der sich vor Jahren bei dir eingenistet hat, finden, rausschmeißen und durch einen großartigen neuen Mieter ersetzen. 

Theta Healing ist eine Methode zur Veränderung im tiefsten Inneren. 

 

 

Doch wie funktioniert Theta?

Theta Healing befasst sich mit bestimmten Gehirnwellen, den sogenannten Theta-Wellen. Diese Frequenz erreichst du, in dem Moment kurz vorm einschlafen oder auch in tiefer Meditation. 

Das Bewusstsein ist so gut wie aus und das Unterbewusstsein voll präsent. Und genau in diesem sitzen die kleinen Mietnomaden namens Glaubenssätze, die wir so schwer loswerden. 

Wir handeln den größten Teil des Tages nach dem Unterbewusstsein und nur ganz selten bewusst. Kein Wunder also, das dieser Müll in unseren Gehirnen uns davon abhält ein großartiges und glückliches Leben zu leben. Wir wiederholen eigentlich immer nur dieselben alten und negativen Gedanken. 

Und das schlimmste ist, je älter wir werden, desto mehr verfestigen sich unsere Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze und so auch unsere Handlungen und die darauf folgenden Erfahrungen. Je älter wir werden, desto schwieriger fällt es uns, uns zu verändern. 

Mit Hilfe von Theta kannst du das verhindern und dein Leben bewusst in die von dir gewünschte Richtung lenken.  

 

 

Was passiert in einer Theta Healing Session?

 

In einer Session mit einem sogenannten Healer wird ein Thema behandelt. 

Das heißt, du wirst vorher schon darum gebeten, dir zu überlegen, was du heilen möchtest. Das kann ein physisches oder psychisches Thema sein. Zum Beispiel gehen Menschen zum Theta, weil sie ihr Selbstwertgewühl verändern und Verbesser wollen (das war z.B. auch mein Thema) oder sie gehen dort hin und sprechen über ihre Probleme mit Geld oder mit Eifersucht oder Bindungsangst. 

Ich war dafür bei Ana Sophie Rose von Sisters of Love in Hamburg Hoheluft.

Gesehen habe ich Ana beim WildWomenSummit. Und ich war sofort begeistert, als sie vom Theta erzählte. Die Methode an sich, aber auch die Vorstellung eine Abkürzung auf dem langen Weg der Veränderung gefunden zu haben, begeisterte mich. Natürlich. Ich bin faul. Wie die meisten Menschen. Und die meisten Menschen und ich haben keine Lust sich mit solchen ungemütlichen Dingen auseinander zu setzen. Und doch müssen sie sein, wenn man etwas verändern will. 

Ich machte also einen Termin bei ihr. Und schon war es soweit. Ich muss zugeben, ich war etwas nervös. Wie Theta genau funktioniert, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Denn das was passiert, kannst du nicht sehen. Es ist nicht greifbar. Was wird passieren? Fange ich an vor Ana zu heulen? Wird es überhaupt was bringen? Ich stand vor Anas Tür und hoffte einfach nur, das sie mir wirklich helfen kann. Zu sehr war ich die selben alten Gedanken Leid. Das Gefühl nicht gut genug zu sein. Die Angst rauszugehen und mich zu zeigen. Die Unsicherheit, ob auch alles so in Ordnung ist. Wie ich bin, wie ich aussehe, wie ich lache, wie ich meine Zeit verbringe, meine Interessen, meine Wünsche und meine Träume. Und zu sehr wollte und will ich noch ein freies und selbstbestimmtes Leben führen. 

Also klingelte ich. Und Ana machte auf.

Sie ist eine kleine und zierliche Frau, fast wie eine Elfe, wäre sie nich so voll tätowiert. Ihre Arme und Handrücken sind verziert mit Mandela-Zeichnungen. Sie hat eine starke Ausstrahlung und eine kräftige, etwas dunklere und sehr beruhigende Stimme. 

Wir gingen in ihren Healing Room. Es war dunkel, die einzige Lichtquelle waren viele Kerzen, im Hintergrund spielte leise Mantramusik und es roch, als hätte sie vorher noch geräuchert. Aber nicht mit diesen billigen Räucherstäbchen, die Kopfschmerzen machen, sondern mit irgendetwas anderem. Am Fenster lag eine Matratze, mit vielen Kissen und Decken darauf. Wir setzten uns und Ana gab mir ein Glas Wasser. Schon in Ihrer Bestätigungsmail bat sie mich an dem Tag ausreichend Wasser zu trinken, das wirkt unterstützend. 

Vor der Session gibt es ein kurzes Gespräch in dem Ana dir schildert, was Theta ist, was gleich passiert und was sie macht. Sie wird zwischendurch immer wieder nach deiner Zustimmung fragen, ob es ok ist, was sie vorhat, denn ohne deine bewusste Zustimmung funktioniert es nicht. Dann kommt ihr zu deinem Thema. Du erzählst warum du da bist. Du erzählst eventuell Beispiel-Situationen in denen dein Thema hochgekommen ist oder bestärkt wurde. Ana stellt dir weitere Fragen. Aber keine Sorge. Alles bleibt im Raum. Alles was du sagst wird vertraulich behandelt. 

 

Ana weckt gleich Vertrauen. Sie hat eine beruhigende Stimme und Art zu sprechen. Während ich ihr erzählte, hörte sie aufmerksam zu, machte sich Notizen, stellte Fragen. In ihrem Gesicht war keinerlei Wertung zu erkennen.

Sie nimmt die Dinge ernst und sie nimmt sie wie sie sind.  Dann geht es los. Ich legte mich hin, deckte mich zu und verfiel in von ihr geleitete Entspannung. 

Achte auf deine Atmung. Atme tief ein und langsam wieder aus. Lass vollständig los. 

Kennst du das Gefühl, das man manchmal hat, wenn man nach einem langen Tag im Meer oder Pool abends im Bett liegt und immer noch das Gefühl hat man läge auf dem Wasser? Alles bewegt sich noch, dein Bett scheint sich zu drehen und zu wiegen. So fühlte ich mich. Als wären Zeit und Raum nicht existent und ich würde schweben. Absolut und völlig entspannt.

Und dann wurde es interessant. 

Ana testet mit deinem eigenen Körper, welche Glaubenssätze in deinem Körper feststecken. Sie nimmt dafür deine Hand. Du berührst Daumen und Zeigefinger, sodass du einen Ring formst. Ana sagt dir nun verschiedenen Sätze vor, die du wiederholst und testet, durch ziehen an deinen beiden Fingern, ob du sie in deinem tiefsten Inneren glaubst oder nicht.

Der Körper kann nicht lügen!

 

 

Gehen die Finger leicht auseinander, ist dein ausgesprochener Satz für dich eine Lüge. Bleiben sie zusammen, ist er für dich die Wahrheit.

So findest sie die Glaubenssätze genau heraus, die sie bzw. die du verändern willst. 

Sie sagte mir Sätze wie "Ich liebe mich.", "Ich hasse mich.", "Ich muss andere glücklich machen.", "Ich bin gut so wie ich bin.", "Ich darf völlig ich selbst sein.", "Ich bin liebenswert.", "Meine Sensibilität ist ein Geschenk.", "Meine Empathie ist ein Geschenk.", "Ich bin liebenswert." und noch ein paar andere. Alle auf Grund meines Themas und der beiden Beispielsituationen, die ich ihr vorher im Gespräch erzählte.

Mein Ergebnis war erschreckend. 9/10 gingen ohne Problem auseinander. Ich war erschrocken über mich selbst. Das es so schlimm war, war mir gar nicht bewusst (natürlich nicht - mein Bewusstsein ist ja auch nur ein fauler Sack, der alles dem Unterbewusstsein überlässt und sich entspannt zurücklehnt. Woher soll der das auch wissen?!) 

Naja, wenigstens wusste ich es jetzt und es sollte ja eh gleich verändert werden. 

Ana fing an.

Nach und nach fragte sie mich, ob der Glaubenssatz verändert werden darf. Sie fragte, ob ich bestimmte Eigenschaften, die ich ja als solche kannte, aber eben nicht fühlte, aufnehmen und ergänzen wolle. 

Während der Veränderung darfst du ganz loslassen. Vielleicht musst du weinen (ich musste). Vielleicht auch nicht. Vielleicht - so war es bei mir - bekommst du Kopfschmerzen. Vielleicht merkst du, bei einem bestimmten Satz, wie du dich anspannst. Was auch immer passiert, lass es zu. Manche spüren die Veränderung. Andere spüren nichts. 

Wenn sie fertig ist, testet sie noch einmal mit deinen Fingern, ob etwas passiert ist. Und ja. Waren vorher noch 9 von 10 für mich eine Lüge, so waren sie danach die Wahrheit. Von negativ zu positiv. Doch einer hakte noch. Einer war noch nicht ganz weg. 

 

Zweite Runde. 

 

Ana erzählt mir was sie spürt. Sie spürte (und ich habe keine Ahnung, wie sie das gemacht hat), was das Problem ist. Und sie wusste es nicht, aber sie hatte recht, mit dem was sie sagte. 

Und sie veränderte auch diesen letzten tief verankerten Glaubenssatz zum Guten. 

Der nächste Finger-Test ist eindeutig. Alles ist korrigiert. Alles ist verändert. 


Ana war fertig und ich durfte langsam wieder zu mir kommen. 


Wir unterhielten uns danach noch eine Weile. Sie erzählte, wie sie ihr Bein, nach einem Bruch und einem schwierigem Heilungsprozess thetan ließ. Und es half. Natürlich ist Theta nicht die ultimative einmal und für immer Lösung. Du musst weiter daran arbeiten. Aufpassen, das die Veränderung sich verankern kann und du nicht wieder alten Denkmustern verfällst. 

Ana gab mir - so wie allen Menschen, die wegen solchen Probleme zu ihr kommen - etwas mit auf den Weg: Wenn du etwas schlechtes über dich denkst, stell dir eine riesige rote Stopp-Taste vor. Auf die haust du, sobald etwas negatives kommt. "

Du musst nicht jeden Gedanken zu ende denken, nur weil er grad da ist.", sagte sie. 

Inzwischen war es dunkel draußen. Und ich fuhr los. Und schon während ich in der Bahn saß, bemerkte ich eine Veränderung. Es war, als hätte jemand einen Schleier von meinem Geist genommen. Ich war wacher. Ich war bewusster. Es war ein merkwürdiges Gefühl anfangs. Doch inzwischen (es ist nun eine Woche her) habe ich mich daran gewöhnt. Und es soll nie wieder anders sein. 

Noch ein netter Nebeneffekt ist, das ich nicht einen einzigen negativen Gedanken über mich selbst oder andere hatte, seit dem. Ganz bewusst habe ich darauf geachtet. Besonders in Situationen, in denen ich vorher anders gedacht hätte. Doch es ist wie weggeblasen. 

Außerdem bin ich morgens wacher. Der Wecker klingelt, ich bin hellwach und stehe auf. Und ich mache Yoga Etwas das ich vorher immer vor hatte, aber aus verschiedensten Ausredetechnischen Gründen nie tat. Auch hatte ich vorher Hemmungen mich selbst hier zu zeigen. Weg. Verflogen. Wie nie dagewesen.

Ana hat mir geholfen mich anzunehmen. Und ich bin unendlich dankbar dafür, das ich dort war. Und ich werde definitiv noch einmal hingehen. Es gibt schließlich noch mehr, das verändert werden könnte. 

 

Danke Ana. 

 

Und wenn du jetzt neugierig geworden bist und auch den kürzeren Weg gehen willst, findest du hier noch einmal Ana's Homepage, über die du einen Termin ausmachen kannst. 

Ist das was für dich, oder traust du dem Ganzen noch nicht so recht? Schreib's in die Kommentare.



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