Mein miracle morning - und warum du dir auch einen erschaffen solltest.

Was ist ein miracle morning?

 

Der miracle morning ist ein Konzept, in dem es darum geht, sein Leben zu ändern, indem man seinen Morgen verändert. 

Um einen miracle morning zu erleben und so seinen Tag, seine Woche, seinen Monat, sein Jahr und letztendlich sein Leben zu verändern, steht man früh auf und hat eine Stunde mind. Zeit für sich (ohne sich fertig zu machen). Diese Zeit nutzt man nur für sich selbst. Für das eigene Wohlbefinden und Selbstliebe. 

Das Buch, das dieses Konzept zu allererst beschreibt, gilt als lebensverändernstes Buch überhaupt.

Der Autor beschreibt darin, wie er es mit seinem miracle morning oder auch seiner eigenen Morgenroutine geschafft hat, Erfolg im Beruf und Privatleben zu haben, gesünder zu leben, sich wohler zu fühlen und ganzheitlich zufriedener zu leben. 

Durch die perfekte Morgenroutine zu mehr Zufriedenheit, Erfolg und Ruhe. 

Es gibt viele Dinge, die man in dieser Zeit tun könnte und im Buch sind einige empfohlen.

Hier sind meine persönlichen 3.

Mein miracle morning

 

Meine magischen 3, die meinen Tag morgens schon in die richtige Richtung lenken: 

Zu allererst aber: Bleib die erste Stunde am morgen und die letzte am Abend handyfrei.

Es beeinflusst deinen ganzen Tag womit du deinen Morgen verbringst und wenn du gleich morgens schon zum Handy greifst, gibst du ein Stück weit die Kontrolle darüber ab, denn du weißt ja nicht was dich erwartet. Vielleicht hast du schon die Mail vom kranken Kollegen, das du länger arbeiten musst. Vielleicht kam eine Rechnung oder eine Absage für eine Bewerbung. 

Du kannst es nicht beeinflussen, du kannst es dann aber auch nur schwer ignorieren. Oft ist dein ganzer Tag schon versaut, durch ein Ereignis, das am morgen passiert. Halte dir zumindest eine Stunde nach dem Aufstehen alle Möglichkeiten für den Tag offen. Bleib bei dir, genieße die erste Stunde nach dem Aufstehen, nimm dir diese Ruhe und die Zeit für dich.

Ganz besonders, wenn du ansonsten einen sehr vollen Tag hast, ist diese Stunde deine Chance auf Ruhe. Alle anderen schlafen noch, alles ist noch still, niemand will oder erwartet etwas von dir.  

Nutze die erste Stunde. Oder die ersten zwei oder drei Stunden, je nachdem wie dein Tag aussieht und beginne ihn mit:

 

Meditation

 

meditation morgenroutine Spiritualität

Es gibt mega viele sehr gute Gründe zu meditieren, doch speziell am morgen ist für mich der wichtigste mich mit mir selbst zu verbinden. Typisch für eine Meditation ist seinen Körper durchzuscannen, einzuchecken und sich zu fragen wie es einem geht (körperlich und seelisch). So weißt du schon was du am heutigen Tag besonders brauchst und kannst dir bewusst Zeit dafür einplanen. Vielleicht brauchst du heute mehr Ruhe und nimmst dir Zeit allein, für einen Spaziergang ein Bad oder zum Lesen. Vielleicht bist du auch gestresst und unausgelastet und brauchst heute etwas mehr Bewegung. Vielleicht hast du Lust etwas ganz neues auszuprobieren und schaust dir an, was heute in deiner Stadt so los ist oder vielleicht ist dir auch nach einem gemütlichen Abend zu Zweit. Wenn du morgens schon weißt, was du heute besonders brauchst, findest du dich später nicht in einer Situation wieder, die heute gar nicht zu deinen Bedürfnissen passt. So hast du am morgen auch schon für einen stressfreien Tag bzw. Abend gesorgt.

Der zweite Teil einer Meditation ist auf seine Atmung zu achten und dadurch nicht nur im Moment anzukommen und Ruhe in seinen Geist zu lassen, sondern auch für mehr Energie zu sorgen, durch die bewusste Mehraufnahme von Sauerstoff. Der Alltag ist sehr stressig und sehr vollgestopft mit Informationen und Sinneseindrücken. Es ist schön wenigstens einen Augenblick am Tag zu haben, ohne, das die Welt auf dich einprasselt. So kannst du wieder ein Stück weit bei dir ankommen und bleibst auch über den Tag ruhiger. 

+ am Ende kannst du dir die Frage stellen wie du dich heute fühlen willst. Diese Frage beantwortest du dir indem du dich einfach so fühlst. Denke an ein Gefühl z.B. Aufregung und fühle es. Erlebe z.B. ein Ereignis, das du dir wünschst und das dieses Gefühl auslösen würde in deinen Gedanken solange, bis du dich bereits jetzt so fühlst. Dadurch hast du nicht nur jetzt bessere Laune, sondern ziehst auch die Dinge und Situationen in dein Leben, die diese Gefühle auslösen und bestätigen. (Die 5 Gesetze des Universums: Das Gesetz der Anziehung) + Buchtipp: Dr. Joe Dispenza: Ein neues Ich

Stille

 

Keine Musik, kein Buch, kein Smartphone, nicht schreiben - gar nichts.

Sitzen. Denken. Stille.

Je nachdem wie lange es dir gut tut und wie lange es in deinen Tag passt. Nimm dir deinen Kaffee, deinen Tee oder deine heiße Zitrone und genieße einen Moment der völligen Stille. Genieße diese Zeit, diese Ruhe. Besonders für die, die einen eher lauten und kommunikativen Tag vor sich haben, ist es der perfekte Start. Schau einfach welche Gedanken dir kommen und lasse sie entweder ziehen oder denke sie zuende. Manchmal ist ein Tag so voll, das wir keine Zeit mehr für unsere eigenen Gedanken haben. Um einen Gedankenstau zu vermeiden, nimm dir Zeit und lass sie fließen. 

Ich arbeite z.b. in einem Büro mit 5 anderen Menschen zusammen, alle angebunden an eine Service-Hotline. Da wird es schon einmal ziemlich laut, vor allem, wenn noch andere Kollegen reinkommen, weil sie eine Frage oder sonst was haben. Da konzentriert zu arbeiten, ist nich grade einfach. Oft komme ich nach Hause und will einfach nichts mehr hören und nicht mehr sprechen müssen. Doch natürlich verbringe ich dann meinen Abend mit Freunden oder Yannick und spreche und höre noch mehr. 

Die Zeit der Stille am Morgen ist also fast die einzige ruhige Zeit des Tages. 

Das ist die Zeit, in der ich erlebtes verarbeiten kann. Das ist die Zeit, in der ich über Blogbeiträge nachdenken kann. Das ist die Zeit, in der ich meine Gedanken ordne, in der Ruhe einkehrt, in der ich die Affen in meinem Kopf wieder etwas bändige. Natürlich zusammen mit der Meditation. Manchmal ist aber so viel passiert und ich habe aus irgendwelchen Gründen meine Morgenroutine ausfallen lassen, das ich erst in die Stille gehen und erst schreiben muss, bevor ich meditieren kann, da ich sonst nicht gegen die Lautstärke in meinem Kopf ankomme. Mein miracle morning folgt keiner festgelegten Reihenfolge und das muss auch deiner nicht.  

Setze dich damit nicht unter Druck. Es gibt Phasen, da läuft es gut und es gibt Phasen, da passt es eben nicht so gut. Tu einfach morgens schon, was dir gut tut.

Schreiben

 

Nach der Meditation und der Stille schreibe ich. Direkt gestartet, ist die Schreibblockade für den restlichen Tag gebrochen + du bist offen für den Tag, indem du alles was dir morgens und nachts, vielleicht noch vom Vortag durch den Kopf ging, raus schreibst. Etwas aufzuschreiben hat den schönen Nebeneffekt, das dir manche Dinge klarer werden. Du kannst sie noch einmal in Ordnung bringen, Zusammenhänge oder Regelmäßigkeiten erkennen und lernst dich selbst noch einmal viel besser kennen. Außerdem kannst du erlebtes noch einmal erleben, wenn du es aufschreibst.


Zum Beispiel kannst du etwas aufschreiben, das gestern passiert ist, wofür du sehr dankbar bist oder von deiner letzten Reise, von der du geträumt hast oder du beschreibst ein Ziel, einen Wunsch, für die Zukunft und so kannst du die Dinge bereits erleben und dich so fühlen (s.o.) und deinen Tag mit guter Laune starten. Manche nennen es Journaling, andere nennen es Morgenseiten. Es ist völlig egal.

Von mir aus nenn es Paul.

Tagebuch schreiben journal journaling Dankbarkeit Morgenseiten

Hier sind noch ein paar weitere Dinge, die du für dich tun kannst:

Sport z.B. laufen

Yoga

Lesen

Wechseldusche

heiße Zitrone

Atemübungen

Visualisierung

Affirmation

Dankbarkeit

Und noch mehr. 

Mache am Morgen was du brauchst, um dich gut zu fühlen, entspannt zu sein, dich mit dir zu verbinden. 

So startest du zufrieden in deinen Tag, hast schon gemacht was du liebst und wartest nicht den ganzen Tag auf eine Lücke in deinem Terminplan, um die Dinge endlich zu tun nur um am Ende des Tages zu müde zu sein. Vermeide ein schlechtes Gewissen. Vermeide schlechte Gewohnheiten. 

Lebe glücklich. 



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